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Äpfel sammeln: Fröhlich geht es zu, wenn die Kinder morgens gemeinsam zur Apfelwiese marschieren. Mit Eimern und Säcken ausgestattet, sammeln die Kinder, nach kräftigem Schütteln, Fallobst auf. In den folgenden Tagen werden diese dann zur alten „Moschte“ beim Rathaus gebracht, um dort zu Apfelsaft verarbeitet zu werden. Dann lagern die Apfelsaftkartons nach Abkochen im Schulkeller, damit die Schüler ihren eigenen Apfelsaft trinken können, der natürlich besonders gut schmeckt. Dieses Erlebnis ist immer wieder sehr eindrücklich für die Kinder „Vom Apfel zum Apfelsaft“. Vor allem auch, wie die alten Maschinen der Mosterei nach getaner Arbeit die Äpfel zu Saft verarbeiten.
Fasnet: Die Kinder werden vom „Aubenger“ Narrenverein am „Schmotzigen“ befreit. Am Kinderfasching gestaltet die Schule auch einen Punkt im Unterhaltungsprogramm.
Weihnachten: An Weihnachten beteiligt sich die Schule immer an einem Hilfsprojekt. So z. B. Kinderhilfe Rumänien, bzw. „Kinder brauchen Frieden“.
Schulzeitung: Die Ausgabe des Owinger Schulblättle erfolgt einmal im Schuljahr. Gudrun Bär hat in einer Zeitungs – AG mit Schülern gemeinsam Beiträge über die Aktionen im Schuljahr eingegeben und bearbeitet. Jedes Mal wird die Ausgabe wieder mit Spannung erwartet.
Schulversammlungen: Vor jedem Ferienabschnitt findet in der Aula bzw. bei schönem Wetter auf dem Schulhof, eine Schulversammlung statt. Hierbei führen die jeweiligen Klassen Gelerntes aus dem Unterricht vor. Gedichte, Lieder, Tänze, Raps, Auszüge aus dem Englischunterricht... schicken dann die Kinder gemeinsam in die Ferien. Die Schulversammlung wird auch dazu genutzt, um Probleme, die die Schüler betreffen, zu besprechen. Zum Beispiel Verhaltensregeln in der Pause etc. Dabei werden gemeinsam Lösungswege gefunden.
In der Grundschule Owingen finden viele verschiedene Unterrichtsformen statt. In manchen Klassen wird nach Wochenplan gearbeitet, bei dem die Kinder lernen sich Aufgaben für die Woche einzuteilen und zu erledigen. Andere Klassen arbeiten nach Tagesplan, bei dem die Schüler zunehmend lernen, selbständig die Arbeit zu erledigen, auch in Gruppen.
Freiarbeit und Stationenarbeit findet auch statt. All diese offenen Formen lässt die Kinder motiviert und selbständig arbeiten. Auch Präsentationen von Büchern bzw. Sachthemen ist ein wichtiger Bestandteil.
Im Anfangsunterricht lernen die Schüler „Lesen durch Schreiben“ und sind motiviert schon sehr früh selbständig und allein schreiben zu können.
In der Pause stehen den Kindern sehr viele Spielgeräte zur Verfügung, für die eigens ein Schuppen gebaut wurde. In Aufbewahrungsmöglichkeiten, die der Hausmeister ausgefeilt hat, ist es den Kindern möglich auf viele verschiedene Spielgeräte Zugriff zu haben. Die Schüler lernen mit Hilfe eines „Schuppendienstes“, der wechselt, Ordnung zu halten und Verantwortung dafür zu tragen. Von eigens gebauten Fußballtoren (Kernzeitbetreuung), bis zu Seilen in allen Längen, Stelzen, Mühlespiel, Bälle, Reifen, Pedalos... ist vieles vorhanden. Da die Kinder im Klassenzimmer vespern, werden diese Spielgeräte gerne genutzt und es kann wirklich von einer bewegten Pause gesprochen werden.
Die Owinger Grundschule nimmt am Projekt Klasse 2000 teil, das von Sponsoren gefördert wird. Dabei werden Unterrichtsstunden vom Gesundheitsförderer Dr. Aichele gehalten, die die Kinder bewusst machen sollen, auf ihre Gesundheit zu achten, vor allem im Sinne der Suchtprävention. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Eintrittsalter für Raucher und Alkoholsüchtige immer stärker sinkt. Deshalb ist es wichtig schon früh anzusetzen. Unterstützt wird das Projekt von der Figur „Klaro“ und ansprechendem Unterrichtsmaterial, wie CD, und Bewegungs- und Entspannungsübungen.
Seit dem Schuljahr 2008 / 09 unterrichtet die GS Owingen in Klasse 1/2 jahrgangsübergreifend. Dies kam zustande, weil der Klassenteiler nicht erreicht wurde. Zu den 14 Zweitklässlern kamen 8 Erstklässler hinzu. Die Erstklässler lernen „Lesen durch Schreiben“,ein offenes, selbstbestimmtes Konzept. Währenddessen arbeiten die Zweitklässler mit Tagesplänen, die seit der ersten Klasse eingeführt und geübt waren. Auf dem gleichen Stockwerk haben die Kinder einen Raum zur Verfügung, die „Ruheoase“. Dort können sie sich zurückziehen, wenn sie in Ruhe arbeiten möchten.
Häufig finden gemeinsame Stunden statt, so kommen die Erstklässler oft in den Genuss von Einführungsstunden der Zweitklässler und sind dabei besonders motiviert. Auch Gruppenarbeit bei Erarbeitung von Gedichten, sowie Werkstattunterricht im MNK Unterricht sind feste Bestandteile. Gegenseitiges Helfen und Erklären ist wichtig in diesem jahrgangsübergreifenden Unterricht. Die Kinder werden zu großer Selbstständigkeit herangezogen. Die Mischung der Altersstufen findet auch in der Pause, sowie in der Freizeit statt. Es ist eine Klasse entstanden, die zusammengefunden hat und in einer sehr schönen, ruhigen und respektvollen Art miteinander lernt und spielt.